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Viele Wege führen zur Ostlerhütte

Die Hütte mit Herz am Gipfel des Breitenbergs besticht mit einem einzigartigen 360° Alpenpanorama in die Allgäuer und Tiroler Bergwelt. Aber nicht nur wegen des Ausblicks, sondern auch wegen der guten Allgäuer Küche ist die Hütte ein beliebtes Wanderziel.

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Sonnenterrasse auf der Ostlerhütte

Nicht nur nach Rom, sondern auch auf die Ostlerhütte bei Pfronten führen viele Wege: Was meist eher im übertragenen Sinne gemeint ist, trifft auf die Ostlerhütte - auch die "Hütte mit Herz" genannt, ganz wortwörtlich zu. Nur zu Fuß erreicht man die urige Hütte auf 1.838 Metern Höhe am Breitenberg. Sie sitzt direkt auf dem Kamm des Pfrontener Hausbergs und ermöglicht deshalb einen einmaligen Rundumblick auf das Alpenvorland sowie die Allgäuer und Tiroler Alpen. Auf der gemütlichen Hütte werden Sommers wie Winters leckere Allgäuer Schmankerl serviert, wahlweise auf der Sonnenterrasse oder bei Schneegestöber auch in der heimeligen Gaststube.

Verschiedene Wanderwege führen zur Ostlerhütte

Eine besonders schöne Route ist die "Bergtour auf den Breitenberg". Die Wanderzeit von Pfronten-Steinach beträgt ca. 3 Stunden. Zunächst geht es durch die Reichenbachklamm hinauf auf die Hochalpe. Durch den kühlen Wald führt der Pfad vorbei an kleinen und größeren Wasserfällen. Durch die kleinen Treppen und festen Geländer ist die wilde, naturbelassene Schlucht dennoch gut passierbar.

Über die Hochalpe geht es dann weiter im Wandergebiet am Breitenberg, wo man sogar schon vor der Ostlerhütte einen Zwischenhalt einlegen kann. Im Berghaus Allgäu oder in der Hochalphütte, die auf 1.510 Metern gelegen ist. Wer möchte kann ab hier auch im Sessellift weitere Höhenmeter zurücklegen. Zu Fuß braucht man ab der Hochalphütte noch ca. 45 Minuten bis hinauf zur Ostlerhütte. Dort kann dann auf der großen Sonnenterrasse der herrliche Blick über das Pfrontener Tal und das ganze Alpenvorland genossen werden. Dabei darf das ein oder andere Schmankerl aus der Allgäuer Küche nicht fehlen. Hüttenwirtin Andrea Heiligensetzer kredenzt Kässpatzen, Maultaschen und ihre berühmten Spinatknödel. Wer sich das Hüttenfeeling sofort nach Hause holen möchte, findet unten das Rezept zum Nachkochen. Auf der Ostlerhütte  können Wanderer teils in Matratzenlager, Gruppen- oder Familienzimmern übernachten. Seit Kurzem sind auch die neuen Ostlersuites für Übernachtungsgäste geöffnet.

Ein Stück Allgäu für zuhause

Das Original-Rezept von Andreas Spinatknödel hat sie uns übrigens verraten

Ostlerhütten-Spinatknödel für 4 Personen

  • 4 alte Semmeln oder Brot in Milch einweichen (100ml Milch), zu der Brot-Milch-Masse 4 Eier hinzugeben, mit Salz Pfeffer und einer Prose Muskat würzen (wie Semmelknödel)
  • Frischen Blattspinat pürieren
  • Den Spinat und die Semmel-Masse gut durchmischen und knödel daraus Formen (Tipp: Nasse Hände)
  • Die Knödel in kochendem Salzwasser gar kochen (ca. 10 Minuten - oder bis die Knödel an der Wasseroberfläche schwimmen)
  • Die Knödel aus dem kochenden Wasser nehmen
  • In einer Pfanne Butterschmalz schmelzen, Knoblauch und einen Stengel Thymian zum Aromatisieren beigeben
  • Knödel halbieren und von beiden Seiten gold-gelb anbraten
  • Die Knödel auf einem Teller schön anrichten und den Butterschmalz darüber geben
  • Frischen Parmesan darüber reiben
  • Alternativ können die Knödel auch mit einer Käse-Kräuter-Soße gereicht werden

Text: Comeo
Fotos: Julian Knacker

Autorentipp

Bei müden Füßen kann der Weg zur Ostlerhütte und/oder nach unten mit der Breitenberg- und Hochalpbahn abgekürzt werden.

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