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Das Geheimnis der Allgäuer Kässpatz’n

Begleiten Sie uns im Pfronten-Blog in die Fallmühle, ein Pfontener Traditonsgasthaus. Im „Fahl“, wie der Gasthof bei Einheimischen auch genannt wird erfahren wir, wie die Original Allgäuer Kässpatz’n zubereitet werden!

Pfronten Essen Brauchtum

Heute geht es ab in die Fallmühle, ein Allgäuer Haus mit Geschichte. Das Traditionsgasthaus existiert nämlich bereits seit 1783. Seit dem 28.04.2013 bewirten die Müller Damen die Gäste. Mama Hedwig kümmert sich um den Service, während Tochter Veronika in der Küche die Kochlöffel schwingt.

Der „Fahl“, wie der Gasthof bei Einheimischen auch genannt wird hat seinen Namen von der Fallmühle, die von dem Bach gleich nebenan angetrieben wurde. Wanderer, Tagesausflügler und Einheimische treffen sich hier seit Jahren, um die leckeren regionalen Schmankerl aus Veronikas Küche zu genießen.

Neben den gemütlichen Stuben und der schönen Terrasse wartet auf die Besucher auch ein kleiner hauseigener "Streichelzoo". Geißen, Schafe, Esel und Hängebauchschweine können dieses schöne Fleckchen Erde im Achtal ihr Zuhause nennen. Die meiste Zeit grasen die Tiere friedlich auf der Wiese direkt neben dem schönen Biergarten - ab und zu kommt auch mal ein Schwein oder eine Ziege im Biergarten vorbei und schaut, ob zwischen den Tischen noch eine Leckerei zu finden ist. 

Was die Fallmühle so besonders macht? „Des Drumrum, das besondere Flair und der ein oder andere sagt uns auch nach, dass man hier ziemlich gut essen kann“, antwortet Veronika mit einem verschmitzten Lächeln.

Das testen wir doch gleich einmal - Heute auf der Speisekarte: Original Allgäuer Kässpatz’n. „Pfrontener Kässpatz’n kömmer ja it sage, mir kommet vo ja iberm Lech“. Dreißig Jahre lang führte Hedwig Doser nämlich die Drehhütte in Schwangau. Als aus dem Weiterleben auf der Hütte in den Bergen allerdings nichts wurde, musste etwas Neues her. Und dann kam es wie es kommen sollte, die Fallmühle suchte einen neuen Besitzer und somit wurde kurzerhand beschlossen: „Des back mer mitnander!“

Seit 9.00 Uhr herrscht in der Küche reges Treiben, es beginnen die Vorbereitungen für den Tag. Der Ofen wird mit Holz geschürt und eingeheizt, Salate werden geputzt und es wird fleißig geschnippelt. 

Regionalität wird in dieser Küche groß geschrieben! Neben Bratwurst aus eigener Schlachtung gibt es auch Eier von glücklichen Hühnern vom einheimischen Bauern gleich nebenan, frische Salate und saisonale Kräuter.

Was hier am Liebsten gegessen wird? „Ganz klar, Kässpatz’n! Aber Schnitzel, Kaiserschmarrn, Allgäuer Krautkrapfen und Hirtennudeln werden auch richtig gern gegessen“, sagt Veronika. 

Veronika schlägt die Eier in die Schüssel, gibt Mehl, Salz, Wasser und einen Schuss Weißwein-Essig hinzu, „des macht die Spatz’n knackiger“, sagt sie. Doch sie hat noch mehr gute Tipps parat. Wussten Sie zum Beispiel, dass der Teig noch gelber wird, wenn das Eigelb in der Schüssel vor der Verarbeitung mit Salz bestreut wird? 

Das Kneten des Teiges geht ganz schön in die Arme. Wann hat denn der Teig die perfekte Konsistenz? „Also der Teig muss geknetet werden, bis er Blasen schlägt. Die Konsistenz sollte ordentlich dick sein und reißen, dann ist er bereit zum Hobeln.

Ja dann… Nix wie los! Mit Schwung wird der Teig in das, Achtung wichtig: kochende Wasser gehobelt. Es dampft und zischt, während die Teigfäden ins Wasser fallen. Ist eine Portion Teig gehobelt, wird diese mit der Schöpfkelle aus dem Wasser geholt und direkt in eine Schüssel gegeben. Gemischt mit Emmentaler, Allgäuer Bergkäse, Romadur und Weißlacker, bekommen die Kässpatz’n den typisch würzigen Geschmack. 

Garniert mit „frisch gschmelzta Zwiebla“, also in Butter karamelisierten Zwiebeln, werden die Kässpatz’n zum Gedicht. 

Wer auch gerne in den Genuss der „Fahler Kässpatz’n“ kommen möchte, kann die Fallmühle zu Fuß (hier geht´s zur Tourenbeschreibung: Talwanderung zur Fallmühle & Winterwanderweg zur Fallmühle) und mit Auto erreichen. Das beliebte Ausflugsziel im Achtal verwöhnt seine Gäste mit leckeren Gerichten, sommers wie winters. Die genauen Öffnungszeiten und Ruhetage können Sie auf der Homepage des Gasthof Fallmühle einsehen.


Geführte Touren mit der Möglichkeit in den Genuss echter Allgäuer Kässpatz’n zu kommen, können auch direkt bei Pfronten Tourismus gebucht werden. Eine kulinarische Schneeschuhtour zur Berghütte im Winter oder eine geführte E-Bike Genusstour im Sommer mit anschließender Einkehr in der Hündeleskopfhütte, wo Ihnen die Allgäuer Spezialität, kombiniert mit einem herrlichen Alpenpanorama serviert wird.


Autorentipp

In Pfronten gibt es noch viele weitere Möglichkeiten leckere Allgäuer Kässpatzn zu genießen. Einen Überblick des gastronomischen Angebots bietet z.B. unser Ortsplan, erhältlich im Haus des Gastes.

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