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Über den Wolken schweben - Eine Nacht auf der Ostlerhütte

Dem Alltag entfliehen und die Berge genießen - Eine Nacht auf der Ostlerhütte lässt uns sprichwörtlich über den Dingen schweben. Die Ostlerhütte begrüßt ihre Gäste wieder ab dem 26.12.2018.

Wandern Pfronten Natur

"Aufstieg" ohne Anstrengung

Ich schaffe es heute zeitlich nicht mehr zu Fuß rauf, dabei sind die Wege auf den Breitenberg, dem Hausberg von Pfronten richtig schön zu gehen. Zum Glück gibt es die Breitenbergbahn, mit der ich es noch bis 17.30 Uhr nach oben schaffe, wo wir in der Ostlerhütte erwartet werden. Von der Bahn sind es ca. 45 Minuten oder man fährt mit der Hochalpbahn noch ein Stück weiter hinauf, dann sind es nur 20.

Ruheplätze mit Aussicht

Meine Freundin Gabi kommt mit dem Mountainbike hinauf. Ab dem Fußweg zur Hütte muss das Rad aber geschoben werden. Und das ist auch gut so, sonst würde man diese tollen Ruheplätze glatt verpassen.

Rasant den Berg hinab

Gabi braucht ihr Rad oben, denn sie ist Hebamme und wenn heute Nacht eine Geburt ansteht, dann radelt sie mit "Hirebire", wie der Allgäuer zu einer Stirnlampe sagt, wieder hinunter ins Tal. Ich bin gespannt!

Grenzenloser Gipfelblick

Die Ostlerhütte liegt wirklich fantastisch: Ein Rundumblick über die Allgäuer und Tiroler Bergspitzen und zur anderen Seite weit ins Voralpenland, den Schlosspark hinein.

Die Ostler-Suites

Wir beziehen erst mal unsere Suite, eine von fünf, die neu an die Hütte angebaut wurden. Sehr stylisch und griabig (=gemütlich): komplett aus Holz und mit eigenem Bad.

Blick über das Tal

Der Blick vom Zirbenhochbett aus dem Panormafenster ist einfach mega - fühlt sich an, wie über den Wolken zu schweben. In der Hütte gibt es auch ein 8er- und 12er-Zimmer, sozusagen ein traditionelles Matratzenlager.

Genussmomente zum Erinnern

Bevor es das hausgemachte Abendessen gibt, genießen wir den 360°-Panoramablick von der liebevoll gestalteten Terrasse. Die Kraft der Berge lässt Ruhe einkehren.

Gaumenschmaus auf 1.838 m

In der Küche richtet Andrea Heiligensetzer Sauerbraten und Gnocchi für die Vegetarier her. Sie kocht am liebsten traditionell: Erbsentopf, Hirschragout, Vesper, Knödel - Allgäuer Küche also. "Es soll insgesamt, trotz allem Komfort, eine Berghütte bleiben", meint sie.

So kann der Tag enden

Bevor es den Nachtisch, Apfelstrudel mit Vanillesoße gibt, wartet draußen eine ganz besondere Delikatesse: Alpenglühen und...

Momente für die Seele

... ein Sonnenuntergang zum Niederknien. Auch das Hüttenteam ist begeistert, obwohl es schon viele besondere Stimmungen hier oben erlebt hat! Rechts im Bild seht ihr einen Auerhahn - er scheint auch die Ruhe und Besonderheit des Augenblicks zu genießen.

Zum Schlafen zu schade

Augen zu machen? Viel zu schade! Von oben leuchten die Sterne, von unten Pfronten herauf und die Ruhe ist magisch.

Von der Sonne geweckt

Ich bin viel zu berührt, um einzuschlafen. Gabi nutzt die Stunden, die ihr vielleicht noch bis zu einer Geburt bleiben. Aber es passiert nichts und die Nacht endet so schön, wie sie begonnen hat: mit einem wunderschönen Sonnenaufgang!

Die Hütte mit Herz

Ein bisschen beneide ich Andrea um ihren schönen Platz. Sie war früher Kindergärtnerin - heute kümmert sie sich um ihre Gäste genauso sorgsam. Wenn es die Zeit erlaubt, plaudert sie gerne mit ihnen. In der Früh aber ist es noch ganz ruhig.

Hüttenwirtin mit Leib und Seele

Sie wollte etwas ganz besonderes machen und stieg mit Catering in die Gastroszene ein, bevor sie eine Hütte übernahm. Vor drei Jahren dann die Ostlerhütte. Da darf man nicht zimperlich sein, denn die Arbeit, die hinter allem steckt, ist enorm.

Dafür braucht sie ein gutes Team, auch die halbe Verwandschaft hilft mit. Sozialleben hat sie während der Hüttenzeit eigentlich kaum, trotzdem genießt sie jeden Tag.

Kraftplatz in den Bergen

So sieht sie die besonderen Momente und Details, die sich in der Landschaft verändern. "Das gibt mir Kraft, denn der Platz ist ganz besonders. Wenn ich morgens mit einer Tasse Kaffee raus gehe und in die Berge schaue, bin ich über allem und fühle mich wie auf einer Burg. Ich mag es auch, wenn es stürmt oder im Winter die Fenster zuschneit. Ich fühl mich ganz geborgen hier oben.

Und wenn dann mal wirklich Zeit ist, wandert sie gerne, aber "griabig" wie sie meint, also langsam, um die Natur zu genießen und entspannt anzukommen.

Bis zum nächsten Mal

Nicht so leicht, bei diesem Wetter wieder von der Wolke ins Tal geschubst zu werden, so fühlt es sich ein bisschen an. Noch einen Abstecher zum Aggenstein, dann wird es wieder Zeit runter zu gehen.

Text und Fotos: Ingrid Rösner

Autorentipp

In der Hochsaison empfiehlt es sich, vorher einen Schlafplatz auf der Hütte zu reservieren.

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