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Hüttenwanderung im Allgäu - Dem Himmelreich ganz nah

Im Pfronten Blog erkunden wir bei einer geführten Wanderung mit dem einheimischen Bergführer die Hüttenvielfalt rund um Pfronten. Eine Wanderung in´s „Himmelreich“ führt hinein in die umliegende Bergwelt rund um Pfronten und das Wanderparadies Allgäu.

Natur Wandern Pfronten

In Pfronten im Allgäu erkunde ich heute bei einer geführten Hütten-Wanderung gemeinsam mit dem einheimischen Bergführer die Hüttenvielfalt rund um Pfronten. Das Wandergebiet Himmelreich (heißt wirklich so!) auf dem Kienberg bringt uns dem Wanderparadies Allgäu ein Stückchen näher. 

Los geht’s am Mittwoch um 09.30 Uhr. Genug Zeit also, um noch zu frühstücken und den Rucksack zu packen. „Und? Ausgschlofe?“ begrüßt uns der Wanderführer Horst gut gelaunt, als wir am Treffpunkt, dem Haus des Gastes, ankommen. 

Er erklärt uns, dass die Hüttentour immer der Gruppe angepasst wird. Dabei richtet er sich nach dem Konditionslevel der Teilnehmer und der Gruppengröße. Zur Auswahl stehen jeden Mittwoch die Hündeleskopfhütte, die Kappeler Alp, der Tiroler Stadel und die Bärenmoos Alpe. 

Heute geht es als Rundwanderung um den Kienberg übers Himmelreich bis zur Bärenmoosalpe. Die Alpe hat nur von Mai bis September geöffnet, nämlich genau dann, wenn das Vieh auf den grünen Bergweiden zu Hause ist. Pünktlich zur Viehscheid, dem Ende des Alpsommers, wie uns Horst erklärt, ziehen die Alphirten, die zugleich auch die Hüttenwirte sind, mit dem Vieh wieder zurück ins Tal.



So, dann würd i sage, mir loffed los!“. Der Weg führt uns zunächst ins Vilstal, genau richtig bei den warmen Temperaturen. Schön schattig geht es entlang des wilden Gebirgsflusses Vils zum Einstieg ins Himmelreich. 

Unterwegs erfahren wir so einiges über Pfronten zum Beispiel über stillgelegte Mühlen, die früher ein wichtiger Energielieferant waren. Bläsis Mühle, Hammerschmiede und Vilstalsäge sind nur einige Beispiele, von der Vils betriebener Mühlen.

Die ersten Anstiege kommen dann, als der Weg ins Himmelreich abzweigt. Und hier ist der Name wirklich Programm. Oben angekommen fühlen wir uns wie in einer anderen Welt. Weite Wiesen, absolute Stille und nur das Klingen der Kuhschellen um uns herum. Selbst Horst ist jedes Mal aufs Neue wieder ergriffen von der besonderen Stimmung, „mir wohned halt im Paradies“ – und zwischen Paradies und Himmelreich gibt es ja wirklich keinen Unterschied.

Für uns geht es, das Alpenpanorama stets im Blick, weiter über die Wiesen voller friedlich grasender Kühe bis zur Bärenmoos Alpe. Die ist genauso, wie man sich eine Alphütte vorstellt: urgemütlich, ohne viel Schnickschnack, aber dennoch total herzlich. 

Zum Essen gibt es Brotzeiten – Wurstbrot, Salamibrot, Käsebrot, gemischtes Brot oder Butterbrot mit leckerer Alpbutter. Mit viel Liebe zubereitet und „oifach sau guat!“

Wir machen uns auf den Rückweg. Abgestiegen wird auf der anderen Seite des Kienbergs über die Fallmühle ins Achtal. Die Talwanderung führt uns an alten Bauernhäusern zurück durch das Dorf bis zum Ausgangspunkt, dem Haus des Gastes in Pfronten-Ried.

Mein Fazit: Es hat richtig Spaß gemacht, mit dem Wanderführer die Wege zu entdecken und gemeinsam in der Gruppe das Rundum-Sorglos-Programm zu genießen. Einfach loslaufen, keine Gedanken machen, wo der Weg entlang geht und die Natur genießen.

Die Hüttenwanderung und viele weitere Erlebnisse, wie zum Beispiel eine Bachbettsafari, Ortwanderungen oder geführte Gipfel- und E-Bike Touren sind ganz einfach online unter www.pfronten.de/outdoor buchbar oder persönlich im Haus des Gastes.

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