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Falkenstein - Deutschlands höchstgelegene Burgruine

Erfahrt alles über König Ludwigs letzten Traum und Deutschlands höchstgelegene Burgruine.

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König Ludwigs letzter Traum und Deutschlands höchstegelegene Burgruine.

Auf 1277 m gelegen bietet die Aussichtsplattform in der Ruine einen grandiosen Rundumblick auf die Allgäuer Alpen und das Alpenvorland. Von hier oben kann man auch Schloss Neuschwanstein erspähen. Ein kleines Burgmuseum informiert über die Ruine und die Pläne von König Ludwig II. Der König plante hier sein letztes Traumschloss zu errichten - größer noch als Schloss Neuschwanstein.

Burgruine Falkenstein ...gleich einer Krone auf steilem Bergkegel.

Der nicht nur atem- sondern wohl auch sinnberaubendste Lageplatz Deutschlands höchstgelegener Burgruine - 400 m über dem Vilstal direkt am Rand einer senkrechten Bergwand - sorgte wohl dafür, dass es zahlreiche Mythen und Sagen rund um die Ruine gibt  - und man über diese Burg auch viel nur Unsinn schrieb.

Die Pläne König Ludwig II. von Bayern, sich hier als letztes Refugium ein "Raubschloss" zu errichten, scheiterten an seinem frühen Tod 1886. 1889 legte ein Blitzschlag die östliche Giebelwand komplett ein. In den 1920er und 1960er Jahren nahm man unsensible Mauerwerkssicherungen vor, erst 1999-2001 erfolgte eine sensible Sanierung des Baubestandes. Die Erschließung der Burg wurde 2005 durch den Einbau einer kleinen Aussichtsplattform, die einen unvergesslichen Panaromablick (zur HD-Webcam) über das Voralpenland gewährt, erheblich verbessert. Seit dem Jahr 2006 ist im Burghotel ein kleines Burgmuseum eingebaut.

Der Falkenstein bestand ursprünglich lediglich aus einem sogenannten Festen Haus, das von einer schwächlichen Ringmauer umgeben war und dessen Halle gegen 1300 durch Bischof Wolfhard eingewölbt wurde. Unterhalb der Burg, am Platz des heutigen Burghotels, stand der Wirtschafts- bzw. Bauhof. Der Burgbrunnen lag weit unterhalb, die Burg selbst musste sich mit Sammelwasser behelfen.

Heute kann man die Burg bequem vom Burghotel in wenigen Minuten ersteigen. Ein kurzer Abstieg dagegen führt zur 1889 geschaffenen Mariengrotte. Heute führen zahlreiche Wanderwege zur Ruine. 

Aktueller Hinweis März 2019: Der Südanstieg zur Burgruine ist wegen Waldarbeiten aktuell gesperrt

Informationen für Autofahrer: 

Der Zugang zur Burgruine ist jederzeit möglich. Autofahrer können einen Parkplatz unterhalb des Burghotels nutzen. Die Auffahrt ist immer viertel nach bis zur vollen Stunde möglich. Die Abfahrt von der vollen Stunde bis viertel nach. Die Auf- und Abfahrten regelt eine Ampelschaltung. Da die Straße zur Ruine sehr schmal ist, sollten die Fahrzeiten unbedingt beachtet werden! Für die Auffahrt wird eine gegen geringe Gebühr erhoben (ab 18.15 Uhr gebührenfreie Auffahrt). Der Zugang zur Ruine ist leider nicht barrierefrei. 

Autorentipp

Ein kleines Burgmuseum unterhalb der Burgruine informiert anschaulich über die Pläne König Ludwigs II hier ein weiteres Schloss zu errichten.

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