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Abenteuerwanderung für die ganze Familie: Bachbettsafari in Pfronten

Wer an sonnigen Tagen das Wandern und die Erfrischung am Wasser verbinden möchte, ist hier genau richtig: Auf einer Bachbettsafari in Pfronten unter Anleitung des Wasserpädagogen Alexander Endres.

Familie Natur Kinder

Wer an sonnigen Tagen das Wandern und die Erfrischung am Wasser verbinden möchte, ist hier genau richtig: Auf einer Bachbettsafari in Pfronten unter Anleitung des Wasserpädagogen Alexander Endres. Wasserscheu ist auf solch einer Wanderung keiner, Eltern und Kinder gleichermaßen erkunden das Bachbett, drehen eifrig Steine um und begeben sich auf die Suche nach den unbekannten Lebewesen im Wasser. 


Treffpunkt für die Safari ist am Haus des Gastes, von dort laufen wir an der Vils entlang flussaufwärts und lernen über insgesamt fünf Stationen den Lebensraum Bach besser kennen. Herr Endres stellt unser Einschätzungsvermögen gleich zu Anfang auf die Probe und will von uns wissen, wie viele Liter Wasser der Bach pro Sekunde wohl transportiert. Zum einfacheren Vorstellen: Wie viele Badewannen voll Wasser laufen pro Sekunde unter der Brücke durch? Steile Denkfalten bilden sich auf der Stirn der Kinder, sie beugen sich übers Geländer und versuchen zu zählen. Die Erwachsenen lachen und raten mit.  


An zwei Wasserkraftwerken vorbei führt uns die unterhaltsame Wanderung zur Endstation am Bachbett, an dem die Kinder sogleich die Wanderschuhe von den Füßen streifen und gegen Gummistiefel und Wasserschuhe tauschen. Herr Endres verrät uns, welche Tierarten im Bach wohnen und wo sich ihre geheimen Verstecke befinden. Dann fällt endlich der Startschuss: Ab ins Wasser! 


Das lassen sich die Kinder nicht zweimal sagen und stürmen mit Bechern und Lupen ausgerüstet ins seichte Wasser, um sich auf die Suche nach den Bewohnern des Baches zu machen. Die Eltern und Herr Endres helfen beim Tiere einfangen und identifizieren. 


"Die Kinder sind immer ganz baff, was da alles im Wasser lebt. Die vielen Kleinlebewesen wie zum Beispiel die Larven der Eintagsfliegen. Dass daraus dann Insekten werden, imponiert den Kindern sehr“, erzählt Herr Endres. 

Aber ganz besonders gespannt sind die Kinder auf das Fische fangen am Schluss. „Das klappt natürlich nur, wenn wir auch einen Fisch sehen“, lacht Herr Endres, „die Mühlkoppe vertraut auf ihre Tarnung, schwimmt daher nicht davon und lässt sich leicht fangen.“  

Die Quote bisher ist gut - auf ungefähr jeder zweiten Safari gelingt es Herrn Endres eine Mühlkoppe mit den baren Händen zu erwischen. Am Ende lassen wir alle gefangenen Lebewesen natürlich wieder frei, kein Tier soll leiden müssen!

Alexander Endres ist in erster Linie Fliegenfischer und Angler. "Alles was mit dem Wasser und seinen Bewohnern zu tun hat, interessiert mich und ich lege Wert drauf, dass die Leute möglichst viel über die Tiere im Wasser erfahren. Wenn wir in Zukunft an einem Fluss entlang laufen, wissen wir genau was sich alles darin befindet. Und was wir kennen und lieben, schützen wir. Mein Ziel ist es, dass wir insgesamt besser auf unsere Gewässer aufpassen." 

"Es ist toll, wenn man die Leute und Kinder begeistern kann. Viele Erwachsene wissen gar nicht, dass die Kleinlebewesen Bioindikatoren sind und selbst das Wasserwirtschaftsamt nach diesen Tieren sucht, um die Wasserqualität dementsprechend einzustufen. Den Kindern, Teilnehmern und mir macht es immer sehr viel Spaß und ich habe sogar manchmal Wiederholungstäter, die im letzten und vorletzten Jahr schon bei der Safari dabei waren  und wieder mitgehen wollen“, freut sich Herr Endres. 

Die Bachbettsafari ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet, für jeden ist was dabei und jeder lernt etwas dazu. Je nachdem wer mitgeht, passt Herr Endres das Programm an und erzählt entweder mehr Fakten, oder vermittelt die Inhalte spielerisch. Die Safari dauert etwa drei Stunden, daher sollten alle Teilnehmer gut zu Fuß unterwegs sein, für kleinere Kinder am besten an eine zusätzliche Transportmöglichkeit denken. Als Ausrüstung werden feste Schuhe, die für eine Wanderung auf dem Schotterweg geeignet sind, gebraucht und wer in den Bach gehen möchte, sollte außerdem Wasserschuhe mitbringen.


Autorentipp

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