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Der goldene Wanderherbst in Pfronten

Wenn sich der Bergwald mit seinem alljährlichen, bunten Blätterkleid schmückt, der erste Schnee die Gipfel weiß erleuchten lässt und die klare Luft einen imposanten Blick auf die Berge frei gibt, ist der Herbst in Pfronten angekommen. Wanderer erleben in dieser besonderen Jahreszeit das Allgäuer Lebensgefühl sowohl in der Natur als auch auf dem Teller.

Wenn sich der Bergwald mit seinem alljährlichen, bunten Blätterkleid schmückt, der erste Schnee die Gipfel weiß erleuchten lässt und die klare Luft einen imposanten Blick auf die Berge frei gibt, ist der Herbst in Pfronten angekommen. Wanderer erleben in dieser besonderen Jahreszeit das Allgäuer Lebensgefühl sowohl in der Natur als auch auf dem Teller. So genießen sie die warme Herbstsonne auf einer spannenden geologischen Ganztagestour rund um den Aggenstein, begeben sich auf abwechslungsreichen Pfaden durch die Höllschlucht nach zur Kappelar Alp oder probieren sich bei einer geführten Genusswanderung durch die kulinarischen Highlights der zahlreichen Hütten und Traditionsgasthäuser.

Auf geologischen Spuren durch das Naturschutzgebiet „Aggenstein“

Auf dem GEOpfad erwartet Wanderer eine spannende Zeitreise zur geologischen Entstehung der Pfrontener und Vilser Berge. Ob als anspruchsvolle Tageswanderung oder aufgeteilt auf zwei Etappen: Auf der 20,7 Kilometer langen Rundtour wandern Interessierte durch hochalpines Gelände im Naturschutzgebiet "Aggenstein". Von der Bergstation der Breitenbergbahn geht es über den markanten Aggenstein und Vils wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dabei passieren sie an den 23 Stationen – jeweils markiert durch einen Pfosten mit GEOpfad-Logo – die verschiedenen Gesteine, die seit der Entstehung der Berge von Wasser und Eis geformt wurden. Unterwegs stärken sich hungrige Entdecker in der gemütlichen Bad Kissinger Hütte oder auf der urigen Vilser Alm. Als Ergänzung zur Wanderung empfiehlt MEDIEN-INFORMATION September 2021 sich das speziell auf die Route abgestimmte Buch GEOpfade, das über die Forschungsergebnisse seit Beginn der Erkundung vor 150 Jahren informiert. Das Buch ist unter anderem bei Pfronten-Tourismus oder in der Talstation der Breitenbergbahn erhältlich.

Durch Schluchten und Bergwälder

Abenteurer erleben auf der Himmelsstürmer Route packendes Schluchtenfeeling und imposante Gipfel. Die fünfte Etappe des Fernwanderweges „Wandertriologie Allgäu“ verläuft von Pfronten nach Nesselwang. Dabei wandern Outdoor-Fans durch den bunten Allgäuer Bergwald, entlang plätschernder Bäche und durch die wilde Höllschlucht, vorbei an imposanten Wasserfällen und bis hinauf zur Kappeler Alp sowie zum Sportheim Böck unterhalb der Alpspitze und dem Gipfel des Kappelköpfl. Unterwegs kommen sie auf dem Bergwiesenpfad am Pfrontener Heumuseum vorbei, das in einem kleinen Heustadel Fotografien sowie Handwerks- und Erntegeräte rund um die Heuproduktion zeigt. Nach einer Verschnaufpause mit herbstlichem Bergpanorama am Gipfel gelangen Wanderer wahlweise zu Fuß oder mit der Alpspitzbahn nach Nesselwang, von wo der Zug sie wieder zurück nach Pfronten bringt.

Wandern und Genießen

Wer Bergpanorama und die Allgäuer Küche liebt, kommt bei der geführten Hüttenwanderung auf seine Kosten. Gemeinsam mit einem Pfrontener Wanderführer machen sich Urlauber auf den Weg zu den schönsten Aussichtspunkten und kehren in verschiedenen, urigen Hütten und Traditionsgasthäusern ein, wo sie mit ausgewählten, kulinarischen Spezialitäten in den Genuss des authentischen Allgäuer Lebensgefühls kommen. So geht es beispielsweise mit beeindruckendem Berg- und Talblick über das Himmelreich oder zum Edelsberg. Auf der Sonnenterrasse der Kappeler Alp genießen Wanderer die traditionellen Kässpatzen, lassen sich im gemütlichen Gasthof Vilstalsäge mit Bergkräutermaultaschen verwöhnen oder schlemmen leckere Allgäuer Krautkrapfen und Salat in der Hündeleskopfhütte, der ersten vegetarischen Hütte in den Alpen.

Wanderwege auf dem Breitenberg in Pfronten

Die schönsten Wanderwege führen zur Burg Falkenstein oberhalb von Pfronten im Allgäu