Horizonte erweitern
Beten und Erleben auf acht besinnlichen Wegen
Meditatives Wandern wird immer beliebter.Viele Menschen suchen diese Form der Besinnung auch im Urlaub. Auf acht besinnlichen Wegen kann man die beeindruckende Allgäuer Bergwelt und eine noch weitgehend intakte Natur erleben und gleichzeitig tief in Volkskultur und Volksfrömmigkeit eintauchen.
Ein altes, tief gläubiges Bauernland hat im Laufe der Zeit viele Spuren in der Landschaft hinterlassen: Marterl, die von Lebensgefahr oder gar unerwartetem Tod künden, Bildstöcke, die von der Bitte um Hilfe oder dem Dank für erwiesene Hilfe erzählen. Wegkreuze geben Zeugnis von tiefem Gottvertrauen und kleine Kapellen berichten von der engen Verbindung zwischen den Menschen und Gott. Und im Schatten der wie eine umgekehrte Enzianblüte geformten Haube der Pfarrkirche verbirgt sich ein einzigartiger, denkmalgeschützter Kreuzweg, der als sakrale Inszenierung vor mehr als 100 Jahren in die Landschaft hineinkomponiert wurde. Diese Zeichen der Frömmigkeit, die allesamt interessante und bewegende Geschichten erzählen, sind in insgesamt acht Wegen zusammengefasst - über den leichten Spazierweg bis zur ausgedehnten Gipfelwanderung.
Im Begleitbuch "Horizonte Erweitern"sind in Texte und Bilder die acht thematischen Routen mit den gewählten Gipfel-, Feld- und Sühnekreuzen, Skulpturen, Bildtafeln sowie Kirchen und Kapellen im Pfrontener Gemeindegebiet ausführlich beschrieben. Eine Bestellung des Begleitbuches "Horizonte Erweitern" ist in unserem Online-Shop möglich.
Das Pfrontener Forscherehepaar Getraud und Franz Randel wirkte entscheidend an der Entstehung der acht Besinnungswege und des Begleitbuches mit. Das Bayerische Fernsehen widmete den beiden und Ihrer Leidenschaft für die Pfrontener Flur- und Wegekreuze einen Beitrag in der Sendung "Wir in Bayern", welcher am 24. Januar 2012 ausgestrahlt wurde.
Dieses Projekt wurde von der Europäischen Union (EAGLF) und dem Freistaat Bayern im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative LEADER + gefördert.










