EnglischFranzösischItalienischRussischNiederländisch
Pfronten, den 2. September 2010
 
 
Gastgeber
Quartiersuche
von
Datum wählen
bis
Datum wählen
 exakt in diesem Zeitraum
 im Zeitraum für  Tage
  Nichtraucher
 Fewo   Zimmer
Flieg ins Allgäu
Aktivitäten
Merkzettel
Ihre Email-Adresse
Ihr Passwort
   Werden Sie Mitglied  
pfronten.de » Pfronten Magazin » Freizeiteinrichtungen » Heimathaus

Heimathaus
Kirchsteige 1
87459 Pfronten - Berg

Telefon: 08363-7104

Fax: 08363-698 - 55

 
GESCHICHTESAMMLUNGEN  

Geschichte des Heimathauses

Im Jahre 1473 stiftete die Pfarrgemeinde Pfronten eine Unterkunft zur Versorgung von "täglichen Pilgern und arm Christenmenschen", die durch den Ort reisten.

Dieses Haus, "Elendenherberge" oder "Seelhaus" genannt, lag im hochwassergefährdeten Gebiet auf dem linken Vilsufer im Rieder Weidach. Vermutlich noch im 16. Jahrhundert wurde es deshalb auf die andere Seite des Flusses in die Nähe des Gasthofs Adler verlegt.

Nachdem weitere großherzige Spenden offenbar ausblieben, verlor das Pfrontener "Spital" an Bedeutung. Den Unterhalt der Sozialstation bezahlte zwar die Pfarrgemeinde, doch der "Spitaler" konnte sich nur mühsam über Wasser halten. Er war daher auch Totengräber, Wegmacher, Gemeindediener und zuletzt auch Ortsgendarm.

Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts wurde das Haus hauptsächlich als Unterkunft für sozial Schwache benutzt: Die Tage des völlig heruntergekommenen "Armenhauses" schienen gezählt.

1990 entschloss sich dann die Gemeinde Pfronten zur Erhaltung des historisch wertvollen Ständerbohlenbaues und verlegte das Haus auf den ehemaligen Bierkeller des Gasthofes "Zum goldenen Kreuz". Beim Wiederaufbau wurden auch Teile von anderen Gebäuden verwendet, z.B. die Türen mit wertvollen Beschlägen aus dem alten Pfrontener Pfarrhof.

Mit der Verlegung der Gemeindebücherei in das heutige "Heimathaus" und der heimatkundlichen Ausstellung hat das Gebäude wieder die Bedeutung erhalten, die dem geschichtsträchtigen Bauwerk zukommt.
Geschichte des Pfrontener Heimathauses im Überblick
1473 Stiftung einer Herberge für durchziehende Fremde durch die Bewohner von Pfronten-Ried.
Das Haus, Elendenherberge oder Seelhaus genannt, stand in hochwassergefährdetem Gebiet auf der linken Vils-Seite.
16. Jh. Verlegung des Hauses auf das andere Vilsufer in die Nähe des Gasthofs Adler und der St. Leonhards-Kapelle.
Die Stiftung wird durch einen sog. Spitalpfleger verwaltet, der zeitweise hier auch wohnt.
17./18. Jh. Die Stiftungsgelder bleiben so gering, dass sich das Spital nicht selbst tragen kann. Notwendige Reparaturen bezahlt die Pfarrgemeinde Pfronten. 1703 wird eine neue Haustüre eingesetzt (Jahreszahl im Türstock).
Der Spitaler ist bisweilen auch Wegmacher, Totengräber, Gemeindediener oder Ortsgendarm.
19. Jh. Das Haus, nun im Besitz der politischen Gemeinde, wird von ihr als Armenhaus genutzt und verkommt zusehends.
1945 Im Armenhaus werden Flüchtlinge und sozial Schwache untergebracht.
ab 1977 Das unansehnliche Gebäude soll abgerissen werden. Denkmalschützer fordern den Erhalt des historischen Ständerbaues.
1990 Die Gemeinde Pfronten lässt wesentliche Teile des Hauses (Ost- und Südfront) abtragen und auf dem Gewölbe des ehemaligen Bierkellers der Kreuz-Wirtschaft wieder aufrichten. Verlegung der gemeindlichen Bücherei in das ehemalige "Armenhaus".

Stichwortsuche
Neu ab 1. Dezember 2009
Webcams
02.09.2010 19:05:14
02.09.2010 19:05:14
Newsletter bestellen
Aktuell informiert
mit unserem Newsletter.
Geben Sie einfach
Ihre Email-Adresse ein:

Kugelpanoramen

 Wie gefällt Ihnen die Seite »Heimathaus« ? (Bewertung in Schulnoten)
1 2 3 4 5 6
» Seite merken
Share |
Pfronten Tourismus
Vilstalstrasse 2
87459 Pfronten
Tel 0 83 63 / 6 98 - 88
Fax 0 83 63 / 6 98 - 66
info@pfronten.de
Druckversion Sitemap Impressum